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Die letzte Woche in Riga steht an. Da ich in den nächsten Tagen vor allen Dingen mit dem Schreiben einer letzten Arbeit und Packen/Umziehen beschäftigt sein werde, nun schon einmal ein paar letzte Fotos aus meiner Zeit in Riga. Vermutlich werde ich noch ein paar Fotos schießen und sie auch hier hochladen, deswegen die “vor”-letzten Eindrücke, aber mal schaun… In jedem Fall werde ich in einiger Zeit wohl noch ein Resümee meines Aufenthalts in Lettland hier veröffentlichen. Wie ihr an den Fotos erkennen könnt, hat sich das Wetter radikal verbessert – tatsächlich ist wettertechnisch momentan wohl die schönste Zeit in Lettland. Ab dem 24.6. werden die Tage schon wieder kürzer. Es gäbe, vor allen Ding “auf dem Land”, noch viel zu sehen. Daher ist es ein wenig schade, dass ich nun schon am 18.6. diese schöne Stätte verlasse. Aber Urlaub hab ich nun wahrlich genug gehabt (unter den Fotos findet ihr auch solche von unserem Ausflug nach Stockholm) und für mich gibt es in Deutschland noch viele sehr reizvolle Dinge zu tun… Hier geht es zu den (vor-)letzten Eindrücken. Außerdem habe ich auch ein paar, wie ich finde, sehr eindrückliche Fotos von dem von der russischen Bevölkerung zelebrierten “Kriegssiegsjubiläum” hochgeladen. Jetzt gleich geht es los: Schauen, wie Deutschland spielt – wieder bei einem Public Viewing “auf Lettisch” – siehe Fotos. Die letzten Tage waren recht unspektakulär (im wahrsten Sinne des Wortes), deswegen gab es nicht viel zu posten. Heute habe ich den 4-wöchigen Sprachkurs nach gut 120 Stunden Lettisch-Lernen mit einem Test abgeschlossen. Obwohl das soweit alles ganz gut lief, bin ich natürlich noch weit davon entfernt die Sprache frei zu “handhaben”. Mal schauen, ob ich da noch hinkomme und wieviel Zeit das wohl braucht. Für Sprachinteressierte: Das Lettische hat meiner laienhaften Kenntnis nach erstaunliche Strukturparallelen mit dem Lateinischen und Altgriechischen (eher mit dem Lateinischen, da es keine Artikel gibt). Gegenüber diesen Sprachen ist es aber etwas vereinfacht. Trotzdem gibt es im Schrift-Lettischen noch einen Dativus Absolutus (anstelle des Ablativus oder Genitivus absolutus) und anstelle des Ablativs einen Lokativ. Die lettischen Wortstämme sind allerdings recht verschieden von diesen “alten” europäischen Sprachen. Größere Ähnlichkeiten findet man wohl nur im Litauischen (in noch etwas archaischer Form) und, wenn ich richtig informiert bin, im Sanskrit! Ein Beispiel für eine (für mich) jedoch recht prominente Ähnlichkeit: Im Lettischen ist “Gott” “Dievs”, im Sanskrit “deva” und im Lateinischen “deus”. Und wie heißt der Genitiv von “Zeus” im Griechischen? Richtig – “Dios”! Das ist von “theos” und Theologie gar nicht mehr so weit entfernt. Fast hätte ich es vergessen: Die nächste Woche ist “Registrationswoche” (Einführungs- und Einschreibewoche) und ich habe frei. Hat jemand Lust, das märchenhaft weiße Lettland zu besuchen? Heute Nacht hat sich mein Wecker auf Mitteleuropäische Zeit zurückstellt. Dadurch kam ich nicht nur in den unverhofften Genuss eine Stunde länger schlafen zu können, sondern hatte auch Gelegenheit die Sonne nutzen zu können, um ein Foto vom Wohnheim zu machen. Anbei auch noch zwei Bilder von den Innenräumen. Meinen Wecker habe ich trotzdem ohne weitere Umschweife suspendiert. Zum Wohnheim: Es liegt in der Moskauer Vorstadt. Der Name sagt bereits einiges über das Viertel aus – Nachts laufe ich hier lieber nicht alleine herum. Die “super Lage” erlaubt jedoch günstige Preise. Ich wohne nun für 60 Lats (etwa 85EUR) nicht nur im günstigsten, sondern auch im größten Zimmer (18qm) seit etwa 3 Jahren. An den fürchterlichen Gestank in der Küche werde ich mich gewöhnen müssen. Getrennte WCs und Duschen für Jungs und Mädels muss ich hier auch nicht suchen. Anbei noch ein paar LLLs (Lettisch-Lerner-Links):
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