Sabine

Sabinegeb. Larsen

Geboren wurde ich am 19.3.’59 in Lübeck eine halbe Stunde nach der eineiigen Zwillingsschwester Susanne als drittes Mädchen – das erste heißt Gabriele, Gaby genannt;
nach acht Jahren folgte noch ein Bruder, Gerold.
Durch den Klassenlehrer der Parallelklasse der 8. Hauptschulklasse habe ich gemeinsam mit Susanne den entscheidenden Anstoß zu der Erkenntnis bekommen, dass wir nur durch Jesu Sterben am Kreuz Vergebung der Sünden und Zugang zum himmlischen Vater haben.
Wir haben den Hauskreis des Lehrers besucht und bei der Konfirmation mit 14 Jahren habe ich Jesus bewusst mein Leben geschenkt. Susanne und ich haben die Mittlere Reife nachgemacht und dann das Abitur an der Dorothea- Schlözer-Schule in Lübeck.

‘78/79 war ich zum  theologischen Vorstudium im Geistlichen Rüstzentrum in Krelingen. Hier habe ich meine geistliche Heimat gefunden, Glaubensfreunde fürs Leben und in Pastor Sven Findeisen einen väterlichen Seelsorger und Freund bis heute – und meinen Mann kennengelernt.
Es folgte das Theologiestudium: drei Semester in Göttingen und drei in Marburg und dann die
Ausbildung zur Gemeindehelferin: Praktikum in Wermelskirchen, Ober- und Examenskurs an der Bibelschule Malche in Porta Westfalica.
‘84/’85 machte ich mein Anerkennungsjahr bei Pastor Martin Westerheide in Silixen
‘84 habe ich Jens Brakensiek geheiratet.
Im Vikariat meines Mannes in Hamm wurde ‘86 Johannes und ‘87 Ruth geboren, im Pfarrdienst  in Hagen dann ‘89 Jakob, ‘90 Simon und ‘91 Esther. In dieser Zeit folgte ich mit Freude meiner Berufung, Ehefrau, Mutter und Hausfrau zu sein und arbeitete so weit möglich ehrenamtlich
in der Gemeinde mit.

Auf Allianzebene haben wir ‘90 die Aktion “Helfen statt Töten” in Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz e.V. gegründet und schwangeren Frauen praktische Hilfe angeboten. Ich habe Schwangerschaftskonfliktberatung und später auch Unterricht über Abtreibung durchgeführt.

Seit ‘99 ist mein Mann Direktor des Diakonissen-Mutterhauses-Bleibergquelle in Velbert. Ich habe im ersten halben Jahr mein Buch “Unzeitgemäße Gedanken” beendet, das nun unter dem neuen Titel “Ein Leben für dich” auf unserer homepage zu lesen ist, und  ab 2000 in der Gemeinde in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich mitgearbeitet.

‘01 begannen wir auf Grund eines Rufes Gottes mit einem Diakoniekreis mit dem Ziel eine Diakoniegemeinschaft aufzubauen.Ich engagierte mich ehrenamtlich in Bereichen des Mutterhauses und hatte die Leitung des Diakoniekreises bis Ende ’08.

Seit Sommer 2004 gestalten wir monatliche missionarische Straßeneinsätze in der Fußgängerzone der Stadt Velbert – mit Pavillons, Waffeln und Getränke verschenken, Traktate verteilen, thematischen Anstößen und am Anfang auch mit einer Band Jugendlicher.

Nach einem gescheiterten Anlauf kam es durch ein wunderbares Eingreifen Gottes Pfingsten 2005 zur  Gründung der Diakoniegemeinschaft Bleibergquelle bestehend aus der Schwesternschaft und mit inzwischen gut 30 Diakoniegeschwistern.

Seit  Dezember 2006 haben wir eine freitägliche Wochenschlussandacht “Glut-Abend” eingeführt, um auch hier  ”Glauben und Leben teilen” in der Diakoniegemeinschaft zu praktizieren.

Seit Sommer 2007 arbeite ich in der Gefängnisarbeit der Bochumer Kontaktgruppe des Scheideweges mit.

Durch den nahegelegenen “Wendepunkt” (eine Einrichtung für psychisch kranke Menschen) haben sich mancherlei Kontakte zu Gästen des Wendepunktes ergeben.                                                                In dem ursprünglichen Motto des Scheideweges                                                                                                    ”So hatten wir Herzenslust an euch und waren willig, euch mitzuteilen nicht allein das Evangelium Gottes, sondern auch unser Leben, darum dass wir euch liebgewonnen hatten.” (1.Thess.2,8)    habe ich meinen Weg und meine Berufung gefunden, begleitende Seelsorge zu leben und Jesu Liebe an Menschen weiterzugeben.

Seit Juni 2011 bin ich mit meinem Mann Jens in der Kirchengemeinde Oberlübbe/Unterlübbe  (Hille zwischen Minden und Lübbecke) gelandet und möchte hier wieder den Dienst der “Pfarrfrau” übernehmen und meinen Mann in seinem Hirtendienst als Pastor der Gemeinde unterstützen.

Zuletzt bearbeitet am 31. Aug 2011 um 10:28 von Sabine. Veröffentlicht am 17. Nov 2009 um 09:51.