 Rikscharennen
Es gibt wieder eine Reihe von neuen Fotos in der Galerie:
Da ich nicht auf alle neuen Fotos immer mit einem Blogeintrag hinweisen möchte, oder es auch sonst manchmal nicht ganz so wichtige/interessante Dinge zu erzählen gibt, habe ich mir einen Microblog bei identi.ca eingerichtet, den ihr euch abonnieren könnt. Oder ihr schaut unten an das Ende dieser Seite. Oder ihr added mich bei Facebook. Oder…
Das Nette an diesem Microblog ist, dass ich ihn auch unterwegs mit meinem Palm füttern kann (was ich vermutlich ausgiebig beim 2. Ökumenischen Kirchentag nutzen werde, den ich im Mai mit einigen Leuten aus Riga besuche).
Tags: 2. Ökumenischer Kirchentag, Botschaft, Dom, Facebook, identi.ca, Letten, Microblog, Mit Foto, Palm, Passagierhafen, Polen, Riga, Rikscha, Streetphotography, Trauer, Zoo | 2 Kommentare
dachte sich wohl mein Vermieter und stellte erst einmal die Heizung aus. Dass es draußen aber trotz Sonnenscheins kühle 6 Grad sind, scheint er fröhlich ignoriert zu haben. Auf meine Anfrage bei der Managerin, ob man die Heizung nicht wieder anstellen könne, sagte sie, sie wolle den Herrn Vermieter einmal fragen, ob man die Heizung nicht ein paar Grad wärmer stellen könne, sie sei automatisch geregelt (Höhö ).
Nun sitz ich hier also erst einmal mit drei Schichten Klamotten und zweimal warmen Socken übereinander. Ich würde ja damit drohen, im Notfall ein Feuer in meinem Zimmer zu machen, aber bei dem Astbestfußboden hier würde ich mich damit wohl nur selbst vergiften.
Update [22.4.]: Die Heizung läuft wieder. Da bin ich doch sehr froh.
Der UniSPIEGEL hat über das Auslandsstudium in Riga berichet (danke an Andi für den Hinweis!). Das finde ich gut! Je mehr Beachtung Lettland in Deutschland findet, umso besser!
Hier nun noch eine kurze Auflistung der (m.E.) falschen Information aus dem Artikel (Rückschlüsses über die Qualität des Artikels/des Magazins darf jeder selbst ziehen):
- Das Gebäude der Universität “besitzt genügend historische Patina und Glanz, um den Letten als angemessener Ort für Staatsempfänge zu dienen.” Wo der “Glanz” dieses Gebäudes sein soll, weiß ich nicht. Ich habe zumindest noch nie einen Staatsempfang an der Uni gesehen, m.E. gibt es dafür auch bessere/schönere Orte, z.B. bei den deutlich schöneren und “glanzvolleren” Botschaften in der Nachbarschaft.
Update [28.4.]: Diese Woche habe ich tatsächlich einen “Staatsempfang” an der Uni gesehen. Zumindest parkte ein Diplomatenauto mit Polizeischutz vor der Uni. Das mag aber auch einfach an der Vorstellung einer/der Uni von Georgia diese Woche gelegen haben.
- “Über dem Eingangsportal prangt die Inschrift “Scientiae et patriae”, für Wissenschaft und Vaterland.” – Das hab ich beim Eingangsportal noch nie gesehen. Meines Wissens ist die Inschrift unter dem Wappen der Universität an der Wand des 1. Stocks zu finden (was allerdings vom Eingangsfoyer aus zu sehen ist).
- Lettland ist seit 1991 unabhängiger Staat, nicht seit 1989.
- “Die Figur der Milda, einer lettischen Widerstandskämpferin, auf dem 42 Meter hohen Freiheitsdenkmal gleich neben der Uni verkörpert den Kampf gegen das Joch der Deutschen, Russen, Polen und Schweden in vergangener Zeit.” – Meines Wissens gibt es nicht “die eine konsensfähige” Deutung dieser Statue. Wie eine Freiheitskämpferin sieht die Gute nun schon einmal gar nicht aus, oder? Zumindest waren die lettischen Freiheitskämpfer des 20. Jh.s wohl eher Männer mit Gewehren, sog. “Riflemen”, und sahen weniger romanisch aus.
- “Mit Ausnahme einiger Masterkurse werden alle Veranstaltungen in Riga auf Lettisch oder Russisch abgehalten.” – Vielleicht gibt es russische Kurse – wäre mir allerdings neu. Das Programm der “Baltic Studies” ist komplett Englisch, zudem werden zumindest Medizin und die Wirtschaftswissenschaften zu großen Teilen (komplett?) Englisch gelesen. Ich denke in anderen Fakultäten gibt es ebenfalls englische Veranstaltungen. Die Veranstaltungen der theologischen Fakultät sind tatsächlich hauptsächlich in Lettisch.
- “”Cilveks” heißt Mensch, “cilveki” des Menschen.” – “cilveki” heißt “die Menschen”. “Des Menschen” wäre “cilveka”. Lettisch ist kein Latein (trotz der großen Ähnlichkeiten).
- “der Wohlstand hat noch keine breite Basis.” – Diese Aussage ist eine traurige Euphemie. “Die Armut hat eine breite Basis” wäre eine treffendere Formulierung. Das “noch” suggeriert zudem eine positive Tendenz. Das Gegenteil ist der Fall. Die Schere zwischen arm und reich geht deutlich auseinander. Mit deutschen Verhältnissen nicht zu vergleichen.
- “Das Preisniveau ist niedriger als in Deutschland.” - Trifft zu in Bezug auf Dienstleistungen/Arbeit und manche Mieten. Alles andere, vor allem importierte “Luxusgüter” (etwa technische Geräte) sind deutlich teurer. Selbst einige Lebensmittel sind, wegen der kleinen Agrarwirtschaft des Landes, teilweise Importgüter und teurer als in Deutschland.
Achja, dass der Titel “Unbändige Sangeslust” einem ruhigen und zurückhaltenden Letten vermutlich absolut unpassend erscheinen würde, bräuchte ich vermutlich nicht zu erwähnen…
Tags: Agrarwirtschaft, Armut, Auslandsstudium, Basis, Beachtung, Botschaften, Cilveks, Deutung, ERASMUS, Euphemie, Fakultäten, Falschinformation, Freiheitskämpferin, Freiheitsstatue, Gebäude, Glanz, Import, Inschrift, Kurse, Luxusgüter, Medizin, Mensch, Mieten, Milda, Preise, Preisniveau, Qualität, Riga, Schere, Scientiae et patriae", soziale Frage, Sprache, Theologie, Unabhängigkeit, UniSpiegel, Wirtschaftswissenschaften, Wohlstand | 1 Kommentar
ist schon eine Weile vorbei. Doch da ich nach dem Karfreitagseintrag den entsprechenden Osterpost schuldigen geblieben bin, möchte ich darauf hinweisen, dass die Osterpredigt meines Vaters sowie die Ansprache zur Taufe in diesem Gottesdienst bereits einige Zeit online sind!
Sehr lesenwert ist auch dieser Beitrag von Pfarrer Alexander W. Ebel über das Osterlamm ohne Rabatt im Kaufhaus.
ist ohnehin schon ein nicht ganz einfaches ethisches Problem, das man, so denke ich, mit Recht nicht nur kritisch, sondern vor allem menschlich-seelsorglich bedenken sollte.
Tragisch ist, wenn zu dem seelsorglichen auch noch ein praktisches Problem tritt und, wie wohl in Großbritannien geschehen, falsche Organe entnommen wurden. Aufgrund einer falsch gespeisten Datenbank. Weitere Infos gibt es z.B. beim ZDF.
Was macht man da? Schließlich ist es für manch einen Angehörigen schon schwierig genug, an dem “offenen Körper” des Verstorbenen Abschied zu nehmen. Nun mag es noch für so manchen Verwandten als Verletzung des letzten Willens des Verstorbenen erscheinen.
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