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So kann man sich vertun. Bei meiner “Reise” zum Migrationsbüro heute Abend (jeweils eine gute Stunde hin und zurück), konnte ich ein Fotos vom Schneetreiben und Vekehr in Riga machen. Da es heute vermutlich nichts besonderes zu berichten gibt, schreibe ich mal über das “iPad”. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, hat Apple dieses gute Stück, eine Art Internet Tablet, am Mittwoch veröffentlicht. Im Voraus gab es viele Spekulationen, im Nachhinein sind viele enttäuscht: Im Grunde ist es ein etwas größerer iPod touch. Trotzdem nennt Apple das Ding “revolutionär”. Das wäre es vielleicht gewesen, wenn es faltbar gewesen wäre und die alte Schrifterkennung vom “Newton” wieder gekonnt hätte. Trotzdem finde ich das Produkt einen Schritt in die richtige Richtung: Die endlose Jagd nach mehr Megahertz in schweren (und bei Nicht-Apple-Produkten: hässlichen) Laptop-Gehäusen, ist m.E. schon seit einigen Jahren nur noch durch die mit unnötigem Klimbimm ausgestatteten Betriebssysteme gerechtfertigt. Ein ökonomischer Selbstläufer ohne Sinn. Für 90% meiner Anwendungen brauche ich nicht mehr als 2Ghz, bei einem effektiveren Betriebssystem würden die im iPad verfügbaren 1Ghz sicher locker reichen. Und bei den Anwendungen, die tatsächlich einen QuadCore mit 2,4Ghz je Kern nutzen können (z.B. Bild- und Videoverarbeitung), brauche ich auch schnellere Festplatten und größere Bildschirme als sie in Laptops verfügbar sind. Also: Für mich war es höchste Zeit für ein iPad. Das iPhone konnte mich nicht überzeugen, meinen günstigen Palm abzugeben. Doch die iPad-Idee ist gut – der Preis schon fast so, wie ich ihn mir wünsche. Das gute Stück kann jetzt schon 80% der Aufgaben erfüllen, die ich täglich brauche. Was sollte das iPad haben/können, damit ich meinen Laptop abgebe?
Für zu Hause würd dann ein ganz normaler iMac genügen. |
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