In Bezug auf die Möglichkeit des Bilder/Foto-Bereitstellens/Uploads war ich schon etwas länger mit den Möglichkeiten, die das Wordpress-Plugin “NextGeneration-Gallery” anbietet, nicht mehr so ganz zufrieden. Bessere Lösungen selbst zu installieren heißt jedoch idR. viel Arbeit. Und andere, pseudo-kostenlose Anbieter wie flickr oder die fotocommunity haben mir auch nicht so richtig gefallen. Nun habe ich endgültig einen Service gefunden, die alles bietet, was ich mir vorstelle – und das zu einem kleinen Preis. Deswegen sind die Fotos ab jetzt bei zenfolio.com.
Vorteile für Besucher:
Eine schlichte, klare und super durchdachte Oberfläche
Eine Fullscreen-Slideshow in iPhoto-Manier
Direkte Anzeige der eventuell interessanten Belichtungsparameter (sog. “EXIF-Daten”)
Umfangreiche Kommentarmöglichkeiten zu jedem Foto: Mit Ausschnitt-Vorschlägen und der Auswahl von interessanten Details im Foto (probiert’s einfach aus!)
Möglichkeit, eigene Sammlungen anzulegen und große Bestände nach Stichworten durchzusuchen
bei Bedarf die Möglichkeit, eigene Abzüge zu bestellen (lohnt sich nur, wenn das Foto in Original-Qualität bereitgestellt wurde)
Vorteile für die Familie/mich als Foto-Bereitsteller:
komfortable Upload-Möglichkeiten, etwa im Browser mit Java-Applet, per Plugin aus iPhoto, oder “on the fly” per Eye-Fi
Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten in Bezug auf Layout und Zugangsrechten
2GB Speicherplatz, der sich jährlich um 1GB erhöht (!)
Möglichkeit, eigene Slideshows generieren zu lassen, um sie in anderen Seiten (wie diesen Blog) einbinden zu können! z.B. habe ich testweise einmal eine Slideshow von den letzten Aufnahmen erstellt. Viel Spaß damit:
(Unten rechts ist übrigens der Button, um auf Fullscreen umzuschalten!)
Update: Natürlich gibts bei der neuen Galerie auch ein RSS-Feed. Wer sich also nur Fotos anschauen und nicht von meinem Geschreibsel geplagt werden möchte, kann das Feed einfach dort abonnieren.
Heute saß ich in der Bibliothek der Theologen und hab ein wenig gelesen. Anbei ein Foto. Ist das die Bibliothek? Ja, das ist sie. Also – zwei Regale sind noch hinter mir.
Gestern war ich im Mežaparks in Riga (übersetzt: Waldpark, zu deutsch: Kaiserwald), eine wirklich nette Gegend. Da werde ich auf jeden Fall noch einmal hin, z.B. um den Rigaer Zoo zu besuchen. Ein paar Fotos von gestern gibt es in der Galerie.
Den heutigen “Beitrag zum Sonntag” widme ich einem inhaltlich bedeutenderen Thema, auf das Daniel Renz in seinem Blog hinweist. Ich war bereits früher einmal (ich glaube in einem ZEIT-Bericht) darüber gestolpert und ähnlich schockiert. Wegen der Wichtigkeit des Themas repliziere ich ein paar Informationen dazu. Ich zitiere aus Daniels Post:
Wusstet ihr schon, …
… dass »FRONTEX« nicht etwa der Name eines Insektensprays ist, sondern die offizielle Bezeichnung einer europäischen, öffentlich finanzierten Einrichtung in Warschau, beauftragt mit der »operative[n] Zusammenarbeit an den Außengrenzen« Europas?
… dass es dabei schlicht und ergreifend um die Abwehr von Flüchtlingen geht?
… dass diese Organisation selbst EU-Parlamentariern nicht genau erklärt, was sie eigentlich konkret macht (was in den offiziellenInternetauftritten auch nicht so richtig deutlich wird)?
… dass »FRONTEX« noch autonomer werden, technisch noch mehr aufrüsten möchte?
… dass »FRONTEX« im Rahmen seiner »risk analysis« u.a. an der westafrikanischen Küste herumschnüffelt patrouilliert, viele hundert Kilometer südlich von Europa?
… dass »FRONTEX« erwiesenermaßen kriegerisch gegen völlig hilflose Menschen vorgeht – und u.a. überfüllte, marode Schlauchboote auf hoher See militärisch umleitet und in den sicheren Tod schickt?
… dass in anderen Fällen auch Kinder ohne vernünftiges Verfahren eingesperrt werden?
… dass der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble aber darauf beharrt, »FRONTEX« halte sich an die Genfer Menschenrechts-Konventionen?
… dass nicht zuletzt Deutschland gründlich mitmischt bei diesem schmutzigen Geschäft?
… dass die europäische Landgrenze nach Asien auf einer Strecke von 240 Kilometern vermint ist (und dass es einen eigenen EU-Topf für die Finanzierung von Prothesen für die Minen-Opfer gibt)?
Ich füge hinzu:
… dass es dabei natürlich auch eine Rüstungs- bzw. Überwachungstechnikindustrie gibt, die ein hohes Interesse daran hat ihre Produkte abzusetzen?
In seinem Post stellt Daniel auch weitere lesens-/sehenswerte Informationen zusammen.
Wenn ich das alles lese, stelle ich mir schon die Frage: “Was ist ein Menschenleben in der EU tatsächlich wert?” Irgendwie hab ich mich dabei auch an George Orwells Fabel “Die Farm der Tiere” erinnert.